
Bis 2014 sollen ein Großteil der deutschen Haushalte mit einer Breitbandleitung ausgestattet werden. Das hatte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Dienstag auf einem Spitzentreffen von Wirtschaft und Regierung bekräftigt. Bis 2014 sollen mindestens 75 Prozent aller Haushalte mit einer höheren
Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s ausgestattet werden.
Derzeit sind die technischen Voraussetzungen geschaffen, um 41 Prozent zu verknüpfen. Das Vorhaben bedeutet für die Netzunternehmen weitere Investitionen in Milliardenhöhe. Wir wollen als Staat keine Netze bauen, aber es geht um eine kluge Regulierung", sagte Rösler, "Hier wird es noch einiges zu tun geben."
Für Anfang 2012 kündigte er ebenfalls ein Treffen mit der Wirtschaft an, um den weiteren Netzausbau mit LTE zu besprechen. Dank des neuen Standards kann die Vorgabe von 50 Mbit/s über Funk erreicht werden. Beim kabelgebundenen Netzwerk soll die Geschwindigkeit mit Glasfasertechnik erreicht werden.
Diese Bandbreiten werden auch benötigt, vor allem für Unternehmen, wo viele Mitarbeiter im Intranet und dem Internet arbeiten müssen. Verschiedene Provider bieten schon entsprechende Tarife für kleine und größere Unternehmen. Tarifdetails finden Sie zum Beispiel hier: https://www.nfon.net/de/internetsdsl/tarife/nconnect-2500.html
Deutschland liegt im Netzausbau bis jetzt nur im Mittelfeld, was Informations- und Telekommunikationstechnik angeht. Das hat ein internationaler Vergleich der TNS-Infratest-Studie ergeben hat. Zusammen mit Schweden liegt Deutschland auf Platz sechs.